Geld zurück - Effizienz gesteigert

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Energiemanagementsystem-evm-2015Sechs Verbandsgemeindewerke im Westerwaldkreis setzen Energiemanagementsystem mit der evm um – Mehr Effizienz für Höhr-Grenzhausen und Wallmerod jetzt zertifiziert

Die Verbandsgemeindewerke Höhr-Grenzhausen und Wallmerod haben es geschafft: Sie haben bereits jetzt realisiert, was der Gesetzgeber fordert – nämlich die Einführung eines Energiemanagementsystems nach der DIN EN ISO 50001, um weiterhin von der Stromsteuerrückerstattung zu profitieren. Am Montag (7. September) haben die Bürgermeister der beiden Verbandsgemeinden, Klaus Lütkefedder und Thilo Becker, im Kundenzentrum der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) in Höhr-Grenzhausen die Zertifikate für ihre Energiemanagementsysteme erhalten. Ausgehändigt haben sie Christian Schröder und Anke Balmert von der evm. Dass die Übergabe bei der evm stattfand, hat einen guten Grund: Der kommunale Energiedienstleister hat die Gemeindewerke bei der Einführung der ISO-Norm  unterstützt. Die evm bietet diese Dienstleistung erfolgreich an: Neben Höhr-Grenzhausen und Wallmerod werden vier weitere Verbandsgemeindewerke aus dem Westerwaldkreis bis Ende dieses Jahres zertifiziert. „Bei der evm engagieren wir uns für eine möglichst hohe Energieeffizienz, weil wir darin einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz sehen“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder zur Motivation des Unternehmens. Er fügt an: „Da ist es nur logisch, dass wir ein entsprechendes Dienstleistungsprodukt in unserem Portfolio haben. Schließlich verstehen wir uns als Energiepartner unserer Kunden.“

 

Mehr als nützlich

Energiemanagementsystem evm 2015

Klaus Lütkefedder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, und sein Kollege Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen, freuen sich über die erfolgreiche Umsetzung des Systems und ihre Urkunden: „Diese sind mehr als ein Nachweis, dass wir unserer Pflicht im Rahmen der  gesetzlichen Anforderungen nachkommen“, betont Thilo Becker und ergänzt: „Die Einrichtung des Energiemanagementsystems schafft die Grundlage für eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz in allen Prozessen unserer Gemeindewerke. Jede eingesparte Kilowattstunde entlastet unseren Haushalt, nützt dem Klimaschutz und schont fossile Ressourcen.“ Und Klaus Lütkefedder betont: „Die Zertifizierung ist auch Voraussetzung für eine Rückerstattung gezahlter Stromsteuer. Die nachträgliche Entlastung vom Spitzenausgleich kann für unsere Kommune immerhin eine beträchtliche Summe betragen.“

20 Prozent weniger

Ziel der Europäischen Union (EU) ist es, die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu steigern. Das wurde 2007 unter den Mitgliedsstaaten vereinbart. Die Kommission der EU hat daraus 2011 eine neue Energieeffizienz-Richtlinie initiiert: Die Vorgaben dieser Richtlinie wurden jetzt in nationales Recht umgesetzt. Sie verpflichtet alle Unternehmen, die nicht unter die Definition der kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) fallen, zu Energieaudits oder Energiemanagementsystemen. Diese müssen von entsprechend qualifizierten Auditoren bis zum 5. Dezember 2015 durchgeführt und alle vier Jahre wiederholt werden. „Die evm ist auf der Energieauditorenliste des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereits gelistet und begleitet als externer Auditor rund 30 Geschäftskunden bei der Einführung des Energieaudits“, erklärt Christian Schröder dazu und ergänzt: „Das Energiemanagementsystem der evm bietet mehr als die gesetzlichen Mindestanforderungen. Neben einer Analyse des Energieverbrauchs und der Ermittlung des Einsparpotenzials unterstützt die evm ihre Geschäftskunden im Rahmen der Implementierung durch konkrete Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Erhöhung der Energieeffizienz.“ Sie nehme alle Anlagen und Prozesse unter die Lupe und entwickle gemeinsam mit den Kunden Vorschläge, bei denen die Wirksamkeit der Maßnahme pro eingesetztem Euro im Fokus stehe. „Als Energiedienstleister haben wir viel Erfahrung auf dem Gebiet und Spezialisten mit großem Know-how“, erläutert Christian Schröder, „davon profitieren unsere Kunden und das ist uns wichtig.“ Die evm verstehe sich nicht nur als Partner ihrer Kunden, sondern auch als Gestalter der Energiezukunft in der Region. „Wir engagieren uns für die Wirtschaftskraft und eine nachhaltig hohe Lebensqualität in der Region“, betont er. Dies geschehe unter anderem durch ein umfangreiches Förderprogramm sowie eigene Anstrengungen für mehr Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien.

foerderer