Energiemanagement der VG-Werke Wallmerod soll zertifiziert werden

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Energiemanagement-VG-Werke-Wallmerod-2015Die VG-Werke haben im Jahre 2013 die Einführung eines Energiemanagementsystems beschlossen. Nach der Bestellung eines Energiebeauftragten und einer energetischen Bewertung nach DIN EN ISO 50001 in der Einführungsphase, stand nun die Prüfung des Energiemanagementhandbuchs und des Energiereports an. Im Rahmen der Auditierung wird vom Auditor der DMSZ eingehend geprüft, ob alle Vorschriften des Regelwerks eingehalten und keine Abweichungen festzustellen sind. Sofern es hier keine Beanstandungen gibt, kann
Anfang September die Übergabe der Zertifizierungsurkunde erfolgen.

Energiesparen bringt Schulen bares Geld

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VG Wallmerod schüttet 2155 Euro aus – Aktion läuft erfolgreich

Mit der aktuellen Bilanz und den Zielen des Aktionsprogramms „Energie 2020“ hat sich der VG-Rat von Wallmerod in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Die VG hatte sich zu Beginn des Aktionsprogrammes 2010 im Hinblick auf Energieeinsparung, Nutzung regenerativer Energien und Einsatz neuer Technologien, etwa im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung, einiges vorgenommen und die erforderlichen Schritte zügig umgesetzt.

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Die Grundschulen und Freiwilligen Feuerwehren der VG Wallmerod sowie die Realschule plus in Salz haben ordentlich Energie gespart und dürfen jeweils einen Bonusscheck mitnehmen. Foto: Susanne Willke

Interview der Energieagentur Rheinland-Pfalz

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Klaus Lütkefedder verrät im Interview, wie seine Verbandsgemeinde die Energiewende im Westerwald voranbringt und was ein Mittelstürmer mit seiner Rolle als Bürgermeister gemeinsam hat.

Nachgefragt bei: Klaus Lütkefedder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod

Energieagentur Rheinland-Pfalz: Sie haben im letzten Jahr die erste Brennstoffzelle im Westerwald in Ihrem Rathaus in Betrieb genommen und haben damit landesweite Aufmerksamkeit gewonnen. Wie kamen Sie auf die Idee – und wie wird die Brennstoffzelle dort eingesetzt?

Klaus Lütkefedder: Im Rahmen der energetischen Optimierung unseres Rathauses stand selbstverständlich auch die Modernisierung der Heizungsanlage auf der Agenda. Da liegt es nahe, das gesamte Spektrum der technischen Möglichkeiten zu prüfen. Nach Abwägung der verschiedenen Optionen mit unserem Ingenieurbüro Wolf aus Oberlahr und der Einbeziehung des Sachverstandes der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung der Fachhochschule Bingen (TSB) sowie der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) sind wir zum Ergebnis gekommen, dass die gewählte Lösung für unsere Bedürfnisse passgenau ist. Mit der Brennstoffzelle erzeugen wir Strom, den wir im Rathaus (Klimaanlage Serverraum) selbst verbrauchen. Die dabei entstehende Abwärme führen wir an einer Gasluftwärmepumpe vorbei, so dass diese die „vorgewärmte Luft“ nutzt und somit noch effizienter arbeitet. Für Spitzenlasten haben wir eine Kaskade von zwei Brennwertkesseln installiert. Die komplette Wärme fließt in einen Pufferspeicher. Wir gehen davon aus, dass wir durch diese Kombination den Wärmebedarf im Rathaus auf die Hälfte reduzieren und mit der Brennstoffzelle etwa 25 Prozent unseres Strombedarfs im Rathaus decken.

Regionalforum vermittelt neue Impulse

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Regionalforum-Westerwald-2015100 Gäste erörterten in Ransbach-Baumbach lokale Chancen der Energiewende

„Energiewende und Klimaschutz im Westerwald – Was können wir konkret für unsere Region tun?“ Unter diesem Titel stand ihn der Stadthalle von Ransbach-Baumbach ein Regionalforum zur Energiewende, zu dem das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz und die Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“ der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald eingeladen hatten.

Wallmeroder Energiemanagement hat sich gelohnt

Bürgermeister Klaus Lütkefedder (Verbandsgemeinde Wallmerod) sprach über das kommunale Energiemanagement in der Verbandsgemeinde Wallmerod. Eine finanzielle Überlegung stand vorne weg. Wallmerod rief vor fünf Jahren das Aktionsprogramm „Energie 2020“ ins Leben. Seitdem konnten viele Maßnahmen im Rahmen des kommunalen Energiemanagements realisiert werden, die der Verwaltung mittlerweile eine Ersparnis von rund 30 Prozent bei der Heizenergie bescheren. Bilanziell wird inzwischen mehr Strom produziert als verbraucht. Das Wallmeroder Aktionsprogramm ist für zehn Jahre aufgelegt. Klaus Lütkefedder erläuterte, was in den Bereichen Solar- und Windenergie in der Verbandsgemeinde seit dem Jahr 2010 geschehen ist, und wie es um die Energieeffizienz steht. Er stellte zudem dar, wie die VG das Thema organisatorisch angegangen ist. So findet beispielsweise eine monatliche Datenerhebung in allen öffentlichen Gebäuden statt. Im Januar 2011 wurde ein Gebäudemanagement mit hauptamtlichen Mitarbeitern eingeführt. Seit März 2011 gibt es einen Energiebonus für Schulen, mittlerweile auch für Geräte- und Dorfgemeinschaftshäuser. Jedes Objekt wird einzeln unter die Lupe genommen, so Lütkefedder. Der Bürgermeister ging auf die Sanierung des Rathauses ein und sprach über die Vorteile des BHKW im Freibad Hundsangen. Sein Fazit: „Wir produzieren mittlerweile mehr Strom, als wir verbrauchen. Das Ding hat sich für uns gelohnt. Das würden wir jeder Zeit wieder machen!

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